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Schutz & Vorsorge

Rückstauschutz im Keller: So vermeiden Sie Wasserschäden bei Starkregen

Bei Starkregen drückt das Wasser durch den Kanal zurück in den Keller. Welche Schutzsysteme wirklich helfen – und worauf Versicherungen achten.

·6 Min. Lesezeit
Rückstauschutz im Keller: So vermeiden Sie Wasserschäden bei Starkregen

Starkregenereignisse häufen sich – und mit ihnen die Schäden in Kellern. Wer keinen funktionierenden Rückstauschutz hat, steht oft buchstäblich im Wasser.

Was ist Rückstau?

Wenn die Kanalisation einer Stadt bei Starkregen überlastet ist, steigt das Abwasser im Kanal an und drückt zurück in tiefer liegende Abflüsse – also typischerweise in den Keller.

Betroffen sind alle Entwässerungspunkte unterhalb der sogenannten Rückstauebene, in der Regel die Straßenoberkante.

Toiletten, Bodenabläufe oder Waschmaschinenanschlüsse im Keller müssen daher zwingend gesichert sein – sonst haftet der Eigentümer.

Welche Schutzsysteme gibt es?

Rückstauverschlüsse (sogenannte „Klappen“) sind die einfachste Lösung, eignen sich aber nur für selten genutzte Abläufe, etwa Bodenabläufe.

Für regelmäßig genutzte Anschlüsse wie WCs und Duschen sind elektrische Hebeanlagen vorgeschrieben. Sie pumpen das Abwasser über die Rückstauebene.

Ein Rückstaudoppelverschluss kombiniert mechanischen Schutz mit einem Notverschluss und ist nach DIN EN 13564 zertifiziert.

Wichtig ist regelmäßige Wartung mindestens einmal jährlich – wir übernehmen Inspektion und Funktionsprüfung mit Protokoll.

Was Versicherungen verlangen

Die meisten Wohngebäudeversicherungen erstatten Rückstauschäden nur, wenn ein normgerechter Schutz installiert und gewartet wurde.

Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss die genauen Anforderungen schriftlich geben – im Schadensfall zählt jedes Wartungsprotokoll.

Rückstauschutz prüfen lassen – bevor der Starkregen kommt.

Inspektion und Funktionsprüfung mit Protokoll für Ihre Versicherung.

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